[heise] Golem-News: "Mathematica wurde neu erfunden"

ticker at golem.de <ticker at golem.de> on Wed May 2 10:20:52 UTC 2007

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Uebermittelte Golem.de-News vom 02.05.2007:

"Mathematica wurde neu erfunden"

Mathematica 6 wartet mit umfangreichen Neuerungen auf

Rund 19 Jahre nach der ersten Version von Mathematica hat Wolfram Research jetzt die Version 6 der Software veroeffentlicht und verspricht damit eine "Revolution". Entsprechend wartet Mathematica 6 mit zahlreichen Neuerungen auf, die in den letzten zehn Jahren entwickelt wurden.

Im Hinblick auf Kompatibilitaet sei Mathematica 6 zwar als Update zu sehen, im Hinblick auf die Moeglichkeiten, die die neue Version bietet, handle es sich aber um eine komplett neue Software, meint Stephen Wolfram, CEO of Wolfram Research: "Mathematica wurde neu erfunden." 

Die Software fuer technische Berechnungen sei in der Version 6 enger geschnuert, natuerlicher zu bedienen und staerker automatisiert, so dass sie sich fuer ein groeßeres Publikum eigne als bisher. Als zentrale Neuerung bezeichnet Wolfram Research die "Instant Interactivity". Damit lassen sich Modelle, Simulationen, Berechnungen oder Konzepte in wenigen Sekunden in vollstaendig interaktive Applikationen umwandeln. 

Mit dem Wolfram Demonstrations Project hat der Softwarehersteller eine Anlaufstelle geschaffen, die schon jetzt ueber 1.000 Beispiele solcher interaktiven Applikationen bietet. Mathematica bringt dabei eine vollstaendige integrierte Entwicklungsumgebung (IDE) mit. 

Insgesamt soll Mathematica 6 ueber 1.000 neue Rechen- und Interface-Funktionen bieten, darunter "Dynamic Interactivity", womit sich mit einer Zeile Code ein ernsthaftes interactives Interface schaffen lassen soll. Hinzu kommen unter anderem neue Funktionen zur automatischen Visualisierung komplexer Funktionen und Daten und eine Sprache zur Integration verschiedener Datenformate. 

Die Liste der Neuerungen von Mathematica 6 ist lang, Wolfram Research listet sie anschaulich mit Beispielen. Zu haben ist die Software ab sofort unter anderem fuer Windows NT/2000/XP/Vista, MacOS X, Linux (x86/Itanium), Solaris (UltraSPARC/x86), HP-UX und IBM AIX. Die Preise liegen zwischen etwa 3.000,- und 4.000,- Euro.

Quelle: http://www.golem.de/0705/52023.html

Verwandte Artikel:
Mathematica nutzt AMDs 64-Bit-Prozessoren (21.01.2004, http://www.golem.de/0401/29375.html)

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